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Uponor: passive Kühlung ohne Wärmepumpe


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Die solare Erwärmung und die starke Dämmung der Gebäudehülle führen in den Sommermonaten und in der Übergangszeit immer häufiger zu einer als unbehaglich empfundenen Wärme in Wohn- und Bürogebäuden. Uponor bietet mit der neuen Pumpengruppe EPG 6 und den Erdwärmekörben die erste integrierte Lösung zur passiven Kühlung mit Taupunkt- und Temperaturüberwachung ohne Wärmepumpe.

Die Uponor Lösung kann damit auch in Kombination mit bestehenden Öl-, Gaskessel- oder Feststoffanlagen betrieben werden. Sie ist kostengünstiger als eine Wärmepumpe mit aktiver Kühlung und benötigt im Betrieb gegenüber herkömmlichen Klima-Splitgeräten nur etwa 3 % der Stromkosten. Zudem überzeugt die passive Kühlung durch unsichtbare Behaglichkeit und Komfort.

Zur Abgabe der Kühle an die Räume werden Flächentemperierungen in Boden, Wand oder Decke genutzt. Eine Flächentemperierung kann mit den Deckenlösungen Uponor Comfort Panel, Uponor Gips Panel oder den Linien Uponor Minitec (Boden) oder Uponor Siccus (Boden und Wand) auch nachträglich installiert werden.

Die Uponor Pumpengruppe EPG 6 besteht aus einer energieeffizienten Umwälzpumpe, einem kompakten Wärmetauscher, einem 3-Wege-Mischventil und der Steuer- und Regeleinheit C46. Diese kann mit bis zu sechs Funk-Feuchtefühlern in verschiedenen Räumen kommunizieren. Damit ist die zuverlässige und taupunktgeführte Vorlauftemperatur-Regelung garantiert.

Die passive Kühlung, als energieeffizienteste Form der Kühlung von Gebäuden, ist in der Regel nur mit einer geothermischen Anlage möglich. Hierfür eignen sich die Uponor Erdwärmekörbe besonders gut, da diese auch nachträglich einfach installiert werden können.

Selbst in den Sommermonaten erwärmt sich das Erdreich in 2 bis 3 m Tiefe nur auf etwa 12 bis 13 °C. Die im Erdwärmekorb zirkulierende Sole kühlt über den Wärmetauscher der EPG 6 das Wasser im Flächenheizsystem auf die benötigte Temperatur. Dabei wird die nach ISO 7730 empfohlene Oberflächentemperatur des Fußbodens von 20 °C nicht unterschritten. Dennoch ist selbst bei hohen Außentemperaturen eine operative Raumtemperatur von 26 °C möglich.

Durch den Eintrag externer Lasten wie Sonneneinstrahlung durch großflächige Verglasung sowie interner Lasten wie Bewohner, Beleuchtung und elektrische Geräte wird Wärme im Gebäude erzeugt. Die immer besser gedämmten Gebäudehüllen neuer und energetisch sanierter Gebäude verhindern aber den Austritt der Wärme. Deshalb steigt in Mitteleuropa trotz externer Beschattung die Raumtemperatur an über 1.100 Stunden im Jahr über 26 °C. Ohne Beschattung verdoppelt sich die Zeit.

Auf Grund der hohen Betriebskosten sind die bislang für die temporäre Kühlung zumeist verwendeten mobilen Kühlgeräte und Split-Klimageräte im Vergleich zur passiven Kühlung deutlich kostenintensiver. Bei einer angenommenen Betriebsdauer von 800 Stunden pro Jahr benötigt die passive Kühlung nur etwa 3 % der jährlichen Betriebskosten eines Split-Klimageräts, um die gleiche Fläche zu kühlen.

Die passive Kühlung überzeugt neben der hohen Energieeffizienz noch durch weitere Aspekte. Bei der Flächenkühlung stören keine Zugluft oder Geräusche durch Ventilatoren oder Motorklappen. Die Flächenkühlung erlaubt zudem die Abgabe von individuell geregelten Kühllasten gegenüber den häufig stärker dimensionierten Split-Klimageräten.

Die milde Kühle wird unsichtbar ohne zusätzlich im Raum oder an der Fassade zu installierende Aggregate verbreitet und verändert die gewohnte Ästhetik der Räume und Fassade nicht.

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